• All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen

    Um ver­trau­ens­voll und gut mit­ein­an­der ar­bei­ten zu kön­nen!
    Salz­burg, am

    In­for­ma­ti­on

    Die­se AGB die­nen da­zu, uns bei­de zu schüt­zen, denn sie le­gen fest, wie wir mit­ein­an­der ar­bei­ten wer­den. Neh­men Sie sich bit­te die Zeit und le­sen Sie die­se AGB. Mit Auf­trags­er­tei­lung stim­men Sie ih­nen näm­lich zu.

    Sie kön­nen die­se AGB auch als PDF her­un­ter­la­den.

    All­ge­mei­nes und Gel­tungs­be­reich

    Die­se AGB gel­ten für al­le Leis­tun­gen und Rechts­ge­schäf­te zwi­schen dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin und Fräu­lein Kor­rekt e.U. bzw. Re­bek­ka Red­witz, Bakk. phil., MA (in wei­te­rer Fol­ge: Auf­trag­neh­me­rin). Die Auf­trag­neh­me­rin schlie­ßt Ver­trä­ge grund­sätz­lich nur auf Grund­la­ge der nach­ste­hen­den Be­din­gun­gen ab.

    Maß­geb­lich ist die zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses gül­ti­ge Fas­sung der AGB. Et­wai­ge In­di­vi­du­al­ver­ein­ba­run­gen ge­hen die­sen AGB vor.

    Die­se AGB wer­den dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin ge­mein­sam mit dem Kos­ten­vor­an­schlag (in wei­te­rer Fol­ge: KV) oder An­ge­bot (s. Punkt 3) zur Kennt­nis ge­bracht. Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin er­kennt mit der Er­tei­lung des Auf­tra­ges durch ei­ne schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung (per E-Mail oder in Pa­pier­form) die AGB aus­drück­lich an und be­stä­tigt, die­se rechts­ver­bind­lich zur Kennt­nis ge­nom­men zu ha­ben, so­dass sie Ver­trags­in­halt ge­wor­den sind. Das gilt auch für den Fall, dass der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin auf sei­ne/ih­re ei­ge­nen AGB ver­weist. Ent­ge­gen­ste­hen­de AGB des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin sind nicht Ver­trags­in­halt, es sei denn, die­se wer­den von der Auf­trag­neh­me­rin aus­drück­lich schrift­lich an­er­kannt.

    Leis­tungs­um­fang

    Die Auf­trag­neh­me­rin er­bringt Dienst­leis­tun­gen in den Be­rei­chen Kor­rek­to­rat, Lek­to­rat, Re­dak­ti­on, Buch­satz und Pu­bli­ka­ti­ons­ma­nage­ment. Wel­chen Um­fang die zu er­brin­gen­de Dienst­leis­tung hat, er­gibt sich in­di­vi­du­ell aus dem schrift­li­chen KV/An­ge­bot, den/das die Auf­trag­neh­me­rin dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin un­ter­brei­tet (s. Punkt 3). Sämt­li­che Dienst­leis­tun­gen er­fol­gen aus­schlie­ß­lich für deutsch­spra­chi­ge Tex­te.

    Erst­kon­takt, Kos­ten­vor­an­schlag/An­ge­bot

    Bei der ers­ten Kon­takt­auf­nah­me wird der Um­fang der zu er­brin­gen­den Dienst­leis­tung de­fi­niert. Grund­la­ge für die­ses Ge­spräch ist, dass der Auf­trag­neh­me­rin vor­ab der zu be­ar­bei­ten­de Text/die zu be­ar­bei­ten­de Pu­bli­ka­ti­on (in end­gül­ti­ger oder fast end­gül­ti­ger Form) vor­liegt. Die­ses Ge­spräch ist für den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin kos­ten­los und für bei­de Sei­ten un­ver­bind­lich.

    Die Auf­trag­neh­me­rin er­stellt für die vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin ge­wünsch­te Dienst­leis­tung ei­nen KV oder ein An­ge­bot, der/das die Ba­sis für ei­ne Auf­trags­er­tei­lung dar­stellt. Der KV/das An­ge­bot wird dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin als PDF per E-Mail oder – so­fern aus­drück­lich ge­wünscht – pos­ta­lisch in Pa­pier­form zu­ge­stellt. Der Um­fang der zu er­brin­gen­den Dienst­leis­tung er­gibt sich aus der schrift­lich ver­ein­bar­ten Auf­trags­be­schrei­bung im KV/An­ge­bot. Zu­dem ist im KV/An­ge­bot fest­ge­hal­ten, wel­che In­for­ma­tio­nen und Un­ter­la­gen der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin be­reit­stel­len muss, da­mit mit der Be­ar­bei­tung be­gon­nen wer­den kann. Nach­träg­li­che Än­de­run­gen des ver­ein­bar­ten Leis­tungs­in­hal­tes und der Ver­gü­tung be­dür­fen der Schrift­form. So­fern nichts an­de­res ver­merkt ist, ist der KV/das An­ge­bot zwei Wo­chen gül­tig. maß­geb­lich für die­se Frist ist das Er­stel­lungs­da­tum.

    Auf­trags­er­tei­lung, Auf­trags­än­de­rung/Zu­satz­auf­trä­ge, Da­ten­schutz

    Die Auf­trags­er­tei­lung durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin hat stets schrift­lich per E-Mail oder in Pa­pier­form zu er­fol­gen. Ein ver­bind­li­cher Ver­trag kommt erst dann zu­stan­de, wenn fol­gen­de drei Punk­te er­füllt sind:

    1. Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin hat nach Er­halt des KV/des An­ge­bots den Auf­trag schrift­lich in­ner­halb der Frist (siehe „Erst­kon­takt, Kos­ten­vor­an­schlag/An­ge­bot“) er­teilt.
    2. Die Auf­trag­neh­me­rin hat den Auf­trag schrift­lich be­stä­tigt.
    3. Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin hat der Auf­trag­neh­me­rin al­le not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen und Un­ter­la­gen (ge­mäß Ab­spra­che) in fi­na­ler Form über­mit­telt.

    Auf­trags­än­de­run­gen/Zu­satz­auf­trä­ge be­dür­fen ei­ner neu­en schrift­li­chen Auf­trags- und Ter­min­be­stä­ti­gung von bei­den Sei­ten und wer­den mit ei­nem an­ge­mes­se­nen Preis in Rech­nung ge­stellt.

    Mit Auf­trags­er­tei­lung er­klärt sich der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin da­mit ein­ver­stan­den, dass sei­ne/ih­re per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten (E-Mail-Adres­se, Na­me, An­schrift, Te­le­fon­num­mer, Fir­ma etc.) so­wie sämt­li­che über­mit­tel­te In­for­ma­tio­nen, Do­ku­men­te, Da­tei­en etc. von der Auf­trag­neh­me­rin zum Zweck der Auf­trags­ab­wick­lung und Rech­nungs­le­gung ge­spei­chert und ver­ar­bei­tet wer­den dür­fen. Es er­folgt in kei­nem Fall ei­ne Bei­zie­hung von Sub-Auf­trags­ver­ar­bei­tern oder die Wei­ter­ga­be an Drit­te. Da­tei­en, Tex­te, Do­ku­men­te u. Ä. wer­den nach Auf­trags­ab­wick­lung nach 6 Mo­na­ten (Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat) bzw. 3 Jah­ren (Buch­satz und E-Book) ge­löscht bzw. im Rah­men der ge­setz­li­chen Ver­pflich­tung ar­chi­viert.

    Prei­se, Min­dest­auf­trags­wert, et­wai­ge Kos­ten­er­hö­hung

    Die Prei­se rich­ten sich nach den Ta­ri­fen der Auf­trag­neh­me­rin und wer­den nach Stun­den- oder Sei­ten­preis be­rech­net oder als Pau­scha­len fest­ge­setzt. Ei­ne Sei­te ent­spricht in den Kal­ku­la­tio­nen der Auf­trag­neh­me­rin stets 1 500 Zei­chen inkl. Leer­zei­chen. Die Ent­schei­dung, wel­che Kal­ku­la­ti­ons­art für den Auf­trag auf­wands­de­ckend ist, ob­liegt al­lein der Auf­trag­neh­me­rin. Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin hat kein Recht dar­auf, sich die Ab­rech­nung nach Sei­ten, Stun­den oder als Pau­scha­le aus­zu­su­chen.

    Sind mehrere (kurze) Einzeldokumente zu bearbeiten, behält sich die Auftragnehmerin zudem vor, eine Pauschale für den Mehraufwand beim Handling zu verlangen. Für regelmäßig einlangende (Klein )Aufträge können individuelle Preisabsprache getroffen werden. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich jedenfalls, die ihr übertragenen Tätigkeiten nach bestem Wissen und nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu kalkulieren und auszuführen. Der Gesamtbetrag für die in Auftrag gegebene Dienstleistung wird im KV/Angebot (siehe „Erst­kon­takt, Kos­ten­vor­an­schlag/An­ge­bot“) festgehalten.

    Der Min­dest­auf­trags­wert liegt bei 70,00 €. Bei Auf­trä­gen un­ter dem Min­dest­auf­trags­wert wird die Dif­fe­renz als Auf­wands­pau­scha­le ver­rech­net.

    Soll­te sich nach Auf­trags­er­tei­lung ei­ne vor­her nicht ab­seh­ba­re Kos­ten­er­hö­hung er­ge­ben, wird der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin da­von un­ver­züg­lich schrift­lich (per E-Mail oder – wenn not­wen­dig – in Pa­pier­form) in Kennt­nis ge­setzt, so­bald die Kos­ten­er­hö­hung der Auf­trag­neh­me­rin of­fen­bar wird.

    Soll­te der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin nicht bin­nen an­ge­mes­se­ner Zeit – d. h., so schnell, dass die Auf­trag­neh­me­rin den Auf­trag noch pro­blem­los er­fül­len kann – schrift­lich wi­der­spre­chen, gilt die Kos­ten­über­schrei­tung als ge­neh­migt. Soll­te der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin wi­der­spre­chen, wird ihm/ihr das Recht ein­ge­räumt, un­ter Über­nah­me der Kos­ten der bis da­hin ge­leis­te­ten Ar­beit vom Auf­trag zu­rück­zu­tre­ten.

    Pflich­ten und Rech­te des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin

    Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin darf den be­ar­bei­te­ten Text/die be­ar­bei­te­te Da­tei nur zu dem von ihm/ihr an­ge­ge­be­nen Zweck ver­wen­den. Soll­te er/sie den be­ar­bei­te­ten Text/die be­ar­bei­te­te Da­tei für ei­nen an­de­ren als den ver­ein­bar­ten Zweck ver­wen­den, be­steht kei­ner­lei Haf­tung sei­tens der Auf­trag­neh­me­rin. So­fern nichts an­de­res be­spro­chen ist, trägt für die fach­li­che Rich­tig­keit des Tex­tes aus­schlie­ß­lich der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin die Ver­ant­wor­tung.

    Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ver­pflich­tet sich bei Er­tei­lung des Auf­trags da­zu, der Auf­trag­neh­me­rin sämt­li­che In­for­ma­tio­nen und Un­ter­la­gen, die für die Er­fül­lung der ver­ein­bar­ten Leis­tung not­wen­dig sind, in ge­eig­ne­tem Da­tei­for­mat (ge­mäß Ab­spra­che) zur Ver­fü­gung zu stel­len. Soll­ten die über­mit­tel­ten Un­ter­la­gen für die Auf­trag­neh­me­rin nicht ver­wend­bar sein (z. B. fal­sches Da­tei­for­mat; be­schä­dig­te Da­tei; vie­le ein­zel­ne Da­tei­en, die vor­her nicht an­ge­kün­digt wa­ren; o. Ä.), wird die Auf­trag­neh­me­rin den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin schnellst­mög­lich über die Sach­la­ge in Kennt­nis set­zen und ei­ne Lö­sung vor­schla­gen. Soll­te der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin nicht in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Zeit re­agie­ren – d. h., so schnell, dass die Auf­trag­neh­me­rin den Auf­trag noch pro­blem­los er­fül­len kann –, be­hält die Auf­trag­neh­me­rin sich vor, so­weit mög­lich ziel­füh­ren­de Maß­nah­men zu set­zen, um den Auf­trag in der ver­ein­bar­ten Frist doch noch er­le­di­gen zu kön­nen. In sol­chen Fäl­len ver­rech­net die Auf­trag­neh­me­rin dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin sämt­li­che an­fal­len­den (Mehr )Auf­wän­de für die­se Maß­nah­men (Ar­beits­auf­wand, Druck­kos­ten o. Ä.).

    Soll­te der Auf­trag mehr als ei­ne Be­ar­bei­tungs­schlei­fe und zwi­schen­zeit­lich ei­ne Be­ar­bei­tung/Frei­ga­be des Do­ku­ments durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin er­for­dern, so ver­pflich­tet sich der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin zur Be­ar­bei­tung/Frei­ga­be in an­ge­mes­se­ner Zeit. Zu die­sem Zweck wird die Auf­trag­neh­me­rin ihm/ihr ei­nen Zeit­plan vor­schla­gen. Bei ab­sicht­li­chen bzw. nicht kom­mu­ni­zier­ten Ver­zö­ge­run­gen durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin steht es der Auf­trag­neh­me­rin frei, ei­ne Zwi­schen­rech­nung für die bis da­hin ge­leis­te­te Ar­beit zu stel­len. Des Wei­te­ren ver­pflich­tet sich der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin da­zu, der Auf­trag­neh­me­rin sei­nen/ih­ren kor­rek­ten Na­men so­wie sei­ne/ih­re kor­rek­te An­schrift zur Rech­nungs­le­gung mit­zu­tei­len. Die­se Da­ten wer­den nur in­tern ge­braucht und nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben.

    Ist der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin Kon­su­ment im Sin­ne des Kon­su­men­ten­schutz­ge­set­zes, so ver­langt er/sie mit der aus­drück­li­chen Auf­trags­er­tei­lung, dass die Auf­trag­neh­me­rin vor Ab­lauf der 14 tä­gi­gen Rück­tritts­frist mit der ver­ein­bar­ten Dienst­leis­tung be­ginnt. Ein Rück­tritt ist wäh­rend der Rück­tritts­frist im­mer noch zu­läs­sig, al­ler­dings sind die bis zum Rück­tritt be­reits er­brach­ten Teil­leis­tun­gen vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin zu be­zah­len und wer­den die­sem/die­ser in Rech­nung ge­stellt.

    Ab­leh­nung/Stor­nie­rung von Auf­trä­gen

    Der Auf­trag­neh­me­rin steht es je­der­zeit frei, Auf­trä­ge oh­ne An­ga­be von Grün­den ab­zu­leh­nen.

    Es steht ihr au­ßer­dem frei, in be­stimm­ten Fäl­len und aus trif­ti­gen Grün­den be­reits zu­stan­de ge­kom­me­ne Ver­trä­ge um­ge­hend zu stor­nie­ren. So bei­spiels­wei­se, wenn sie sich nach Ver­trags­ab­schluss mit sit­ten­wid­ri­gen oder an­stö­ßi­gen Tex­ten kon­fron­tiert sieht oder ei­ne Täu­schung der Auf­trag­neh­me­rin durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin vor­liegt. Die bis zu die­sem Zeit­punkt er­brach­te Leis­tung ist vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin in vol­lem Um­fang zu be­zah­len.

    Lie­fe­rung, Leis­tungs­er­brin­gung

    Lie­fer­fris­ten wer­den zwi­schen Auf­trag­neh­me­rin und Auf­trag­ge­ber/Auf­trag­ge­be­rin in­di­vi­du­ell ver­ein­bart und schrift­lich fest­ge­hal­ten.

    Die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne frist­ge­rech­te Lie­fe­rung sind:

    1. Ei­ne schrift­li­che Auf­trags- und Ter­min­be­stä­ti­gung sei­tens der Auf­trag­neh­me­rin;
    2. die recht­zei­ti­ge Be­reit­stel­lung al­ler not­wen­di­gen Un­ter­la­gen im an­ge­ge­be­nen Um­fang und im an­ge­ge­be­nen Da­tei­for­mat durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin;
    3. die Ein­hal­tung der ver­ein­bar­ten Zah­lungs­be­din­gun­gen bei Lie­fe­rung von Teil­leis­tun­gen o. Ä. durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin;
    4. die Ein­hal­tung sons­ti­ger an­de­rer Ver­pflich­tun­gen, die schrift­lich zwi­schen Auf­trag­neh­me­rin und Auf­trag­ge­ber/Auf­trag­ge­be­rin als aus­drück­lich not­wen­dig für die Ein­hal­tung ei­ner frist­ge­rech­ten Lie­fe­rung ver­ein­bart wur­den.

    Er­füllt der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin sei­ne/ih­re Ver­pflich­tung zur Be­reit­stel­lung der er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen oder Be­zah­lung nicht recht­zei­tig, so ver­län­gert sich die Lie­fer­frist min­des­tens um den Zeit­raum, um den der Auf­trag­neh­me­rin die er­for­der­li­chen Un­ter­la­gen zu spät zur Ver­fü­gung ge­stellt wur­den bzw. die Be­zah­lung zu spät auf dem be­kannt ge­ge­be­nen Kon­to ein­ge­gan­gen ist. Zu­dem kann es dann not­wen­dig sein, den Be­ar­bei­tungs­zeit­raum ab­hän­gig von der Auf­trags­la­ge und an­de­ren Ver­pflich­tun­gen der Auf­trag­neh­me­rin neu zu ver­ein­ba­ren.

    Die Nicht­ein­hal­tung der Lie­fer­frist sei­tens der Auf­trag­neh­me­rin be­rech­tigt den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin zum Rück­tritt vom Ver­trag, wenn die Lie­fer­frist aus­drück­lich als fix ver­ein­bart wur­de und der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin al­le Mit­wir­kungs­pflich­ten zeit­ge­recht er­füllt hat. Um­ge­kehrt be­rech­tigt die Nicht­ein­hal­tung der Lie­fer­frist sei­tens des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin die Auf­trag­neh­me­rin zum Rück­tritt vom Ver­trag, wenn die Lie­fer­frist aus­drück­lich als fix ver­ein­bart wur­de.

    Soll­ten sich wäh­rend des lau­fen­den Auf­trags Ver­än­de­run­gen oder Er­gän­zun­gen er­ge­ben, die sich auf die Durch­füh­rung der Dienst­leis­tung und so­mit auf das Ver­trags­ver­hält­nis aus­wir­ken, muss der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin dies der Auf­trag­neh­me­rin un­ver­züg­lich schrift­lich mit­tei­len. Nach­träg­li­che Än­de­run­gen des in Auf­trag ge­ge­be­nen Tex­tes be­dür­fen ei­ner neu­en schrift­li­chen Auf­trags- und Ter­min­be­stä­ti­gung.

    So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart ist, er­folgt die Lie­fe­rung ent­spre­chend der Ver­san­dart, in der der Text der Auf­trag­neh­me­rin zu­ge­gan­gen ist. Der be­ar­bei­te­te Text/die be­ar­bei­te­te Da­tei wird un­mit­tel­bar nach Fer­tig­stel­lung frist­ge­recht an den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ver­sen­det. Die Lie­fe­rung gilt als er­folgt, so­bald der Text/die Da­tei nach­weis­bar an die vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin be­kannt ge­ge­be­ne Adres­se ge­sandt wur­de (als Nach­weis dient ein E-Mail-Sen­de­pro­to­koll oder Post­be­leg).

    Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin trägt et­wai­gen Mehr­auf­wand, der da­durch ent­steht, dass die Auf­trag­neh­me­rin auf­grund un­rich­ti­ger, un­voll­stän­di­ger bzw. nach­träg­lich ge­än­der­ter Vor­ga­ben Leis­tun­gen kor­ri­gie­ren oder wie­der­ho­len muss oder Leis­tun­gen ver­zö­gert wer­den.

    Die Auf­trag­neh­me­rin be­müht sich, Ter­min­zu­sa­gen pünkt­lich und zu­ver­läs­sig ein­zu­hal­ten. Für Ver­zö­ge­run­gen durch hö­he­re Ge­walt, Fremd­ver­schul­den oder Krank­heit über­nimmt die Auf­trag­neh­me­rin kei­ne Haf­tung. Über Ver­spä­tun­gen in der Ab­wick­lung wird der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin zeit­nah in Kennt­nis ge­setzt, es sei denn, dies ist nach­weis­lich nicht mög­lich (z. B. Un­fall, Tod).

    Än­de­rungs- und Ad­ap­tie­rungs­wün­sche durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin nach Lie­fe­rung durch die Auf­trag­neh­me­rin, die über die im ur­sprüng­li­chen Auf­trag ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen hin­aus­ge­hen, gel­ten als neu­er Auf­trag und sind dem­entspre­chend schrift­lich zu ver­ein­ba­ren und vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin zu be­zah­len.

    Be­zah­lung, Ne­ben­be­din­gun­gen zur Rech­nungs­le­gung, Zah­lungs­ver­zug

    Die Auf­trag­neh­me­rin ist be­rech­tigt, im Vor­hin­ein ei­ne an­ge­mes­se­ne An­zah­lung zu ver­lan­gen oder Zwi­schen­rech­nun­gen zu stel­len.

    Wur­de zwi­schen Auf­trag­ge­ber/Auf­trag­ge­be­rin und Auf­trag­neh­me­rin ei­ne Teil­zah­lung (z. B. An­zah­lung oder Be­zah­lung von Teil­leis­tun­gen) ver­ein­bart, ist die Auf­trag­neh­me­rin bei Zah­lungs­ver­zug des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin be­rech­tigt, die Ar­beit an ak­tu­el­len Auf­trä­gen für die­sen Auf­trag­ge­ber/die­se Auf­trag­ge­be­rin oh­ne Rechts­fol­gen für die Auf­trag­neh­me­rin so lang ein­zu­stel­len, bis der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin sei­nen/ih­ren Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen nach­ge­kom­men ist. Die Auf­trag­neh­me­rin hat den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin aber um­ge­hend von der Ein­stel­lung der Ar­beit zu in­for­mie­ren. Nach Ab­spra­che ist auch ei­ne Frist­ver­län­ge­rung oder Ra­ten­zah­lung mög­lich. Sie be­darf der schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung.

    Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin er­hält die End­rech­nung nach voll­stän­di­ger Durch­füh­rung des Auf­tra­ges.

    So­fern nichts an­de­res ver­ein­bart wird, gilt das ge­setz­li­che Zah­lungs­ziel. Das ver­ein­bar­te Ho­no­rar ist al­so nach Zu­stel­lung ei­ner ord­nungs­ge­mä­ßen Rech­nung so­fort fäl­lig und oh­ne Ab­zug auf das auf der Rech­nung an­ge­ge­be­ne Ge­schäfts­kon­to zu über­wei­sen. Ein Zah­lungs­ver­zug tritt nach 30 Ta­gen ein. Vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin ei­gen­mäch­tig ein­be­hal­te­ne Be­trä­ge (z. B. Skon­to) sind nicht zu­läs­sig.

    Die Auf­trag­neh­me­rin un­ter­liegt der ös­ter­rei­chi­schen Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung und ver­rech­net da­her ge­mäß § 6 Abs. 1 Z 27 UstG kei­ne Um­satz­steu­er. Dies gilt für al­le Kun­din­nen und Kun­den aus Ös­ter­reich (B2B und B2C) so­wie für in­ner­ge­mein­schaft­li­che Pri­vat­kun­den (B2C). Bei Leis­tun­gen an in­ner­ge­mein­schaft­li­che Un­ter­neh­men (B2B) wird die Re­ver­se-char­ge-Re­gel an­ge­wen­det.

    Bis zur voll­stän­di­gen Be­glei­chung des Ho­no­rars durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin blei­ben sämt­li­che Än­de­run­gen des be­ar­bei­te­ten Tex­tes/der be­ar­bei­te­ten Da­tei Ei­gen­tum der Auf­trag­neh­me­rin bzw. be­hält sie de­ren Nut­zungs­rech­te nach dem Ur­he­ber­rechts­ge­setz. Nach Be­zah­lung ge­hen die Nut­zungs­rech­te un­ein­ge­schränkt auf den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin über. Et­wai­ge Ur­he­ber­rech­te von Drit­ten blei­ben da­von un­be­rührt.

    Bei Zah­lungs­ver­zug er­hält der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin zu­nächst ei­ne Zah­lung­s­er­in­ne­rung. Soll­te die Zah­lung­s­er­in­ne­rung igno­riert wer­den bzw. ih­ren Zweck nicht er­fül­len, fol­gen Mahn­schrei­ben mit Mahn­kos­ten in Hö­he von 5,00 Eu­ro. Des Wei­te­ren wer­den ab dem 1. Fäl­lig­keits­tag die ak­tu­ell gel­ten­den ge­setz­li­chen Ver­zugs­zin­sen be­rech­net.

    Ge­rät der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin in Zah­lungs­ver­zug, so kommt er sei­nen/sie ih­ren ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen nicht nach. Für das be­rech­tig­te In­ter­es­se der Auf­trag­neh­me­rin, dass die of­fe­ne For­de­rung vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin be­gli­chen wird, kann sich die Auf­trag­neh­me­rin der Hil­fe Drit­ter, näm­lich ei­nes In­kas­so­in­sti­tuts zur For­de­rungs­be­trei­bung be­die­nen. Für die Über­ga­be der Ver­trags­da­ten an ein In­kas­so­in­sti­tut be­nö­tigt die Auf­trag­neh­me­rin kei­ne Ein­wil­li­gung des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin. Das Über­mit­teln per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten ist recht­mä­ßig, wenn die Ver­ar­bei­tung zur Wah­rung be­rech­tig­ter In­ter­es­sen der Auf­trag­neh­me­rin er­for­der­lich ist und nicht die In­ter­es­sen oder Grund­rech­te und Grund­frei­hei­ten des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin über­wie­gen, die den Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten er­for­dern.

    Ver­trau­lich­keit, Da­ten­auf­be­wah­rung

    Die Auf­trag­neh­me­rin ver­pflich­tet sich zur Ver­schwie­gen­heit über Art und In­halt der Auf­trä­ge, es sei denn, der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ent­bin­det die Auf­trag­neh­me­rin von der Ver­schwie­gen­heits­pflicht. Do­ku­men­te und In­hal­te aus Do­ku­men­ten wer­den nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben.

    Die Auf­trag­neh­me­rin si­chert die Wah­rung der Ver­trau­lich­keit über den In­halt der Tex­te/Da­tei­en zu. Für ei­ne Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit im Zu­ge der Da­ten­über­mitt­lung haf­tet die Auf­trag­neh­me­rin nicht. Ei­ne 100-pro­zen­ti­ge Ver­trau­lich­keit kann bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on in elek­tro­ni­scher Form zwi­schen der Auf­trag­neh­me­rin und dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin (z. B. per E Mail) nicht ga­ran­tiert wer­den. Im In­ter­es­se des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin ist die Auf­trag­neh­me­rin be­rech­tigt, aber nicht ver­pflich­tet, Si­che­rungs­ko­pi­en des Aus­gangs- und Ziel­tex­tes an­zu­le­gen und auf­zu­be­wah­ren.

    Die Auf­trag­neh­me­rin spei­chert die zur Er­fül­lung des Auf­trags not­wen­di­gen Da­ten und Da­tei­en lo­kal auf ih­rem PC und im Cloud­dienst (Mi­cro­soft One­D­ri­ve) so lang, bis der Auf­trag er­le­digt ist, d. h., bis die of­fe­ne Rech­nung für die er­brach­te Dienst­leis­tung be­gli­chen ist. Die Auf­trag­neh­me­rin ist ver­pflich­tet, nach Be­glei­chung der Rech­nung sämt­li­che mit dem Auf­trag in Zu­sam­men­hang ste­hen­de Da­ten und Da­tei­en zu lö­schen, so­fern die­se nicht in Zu­kunft be­nö­tigt wer­den bzw. für sie nicht ei­ne ge­setz­li­che Auf­be­wah­rungs­pflicht be­steht (z. B. buch­hal­te­ri­sche Auf­be­wah­rungs­pflicht).

    Män­gel­an­sprü­che

    Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ver­pflich­tet sich nach Fer­tig­stel­lung des Auf­trags, die Qua­li­tät der Ar­beit zu über­prü­fen und even­tu­ell fest­ge­stell­te Män­gel in­ner­halb von 14 Ka­len­der­ta­gen nach En­de des Be­ar­bei­tungs­zeit­rau­mes ge­gen­über der Auf­trag­neh­me­rin gel­tend zu ma­chen. Der Be­ar­bei­tungs­zeit­raum en­det mit der Über­sen­dung des be­ar­bei­te­ten Tex­tes/der be­ar­bei­te­ten Da­tei an den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin. Im Zwei­fels­fall hat der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin das Vor­lie­gen ei­nes Man­gels zu be­wei­sen.

    Ei­ne Leis­tung im Be­reich Kor­rek­to­rat gilt nicht als man­gel­haft, wenn nur noch ver­nach­läs­sig­bar we­ni­ge Feh­ler (max. ein Feh­ler bei 4 500 Zei­chen inkl. Leer­zei­chen) nach­weis­bar im Text ent­hal­ten sind. Hier­bei ist stets auch nach­zu­wei­sen, dass et­wai­ge Feh­ler di­rekt auf ei­ne man­geln­de Leis­tung der Auf­trag­neh­me­rin zu­rück­zu­füh­ren sind und nicht et­wa durch Drit­te ver­ur­sacht wur­den (bspw. fal­sche/nach­läs­si­ge Ein­ar­bei­tung von Kor­rek­tu­ren durch ei­nen Gra­fi­ker/ei­ne Gra­fi­ke­rin).

    Ei­ne Ga­ran­tie für völ­li­ge Feh­ler­frei­heit ist grund­sätz­lich im­mer aus­ge­schlos­sen. Die Auf­trag­neh­me­rin ver­pflich­tet sich, sämt­li­che Ar­beits­schrit­te sorg­fäl­tig aus­zu­füh­ren. Sie strebt bei der Be­ar­bei­tung der Auf­trä­ge voll­stän­di­ge Feh­ler­frei­heit an. Der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin er­kennt aber aus­drück­lich an, dass auch nach der Kor­rek­tur noch Feh­ler im Text ver­blei­ben kön­nen. Sti­lis­ti­sche Kor­rek­tu­ren, die auch vom in­di­vi­du­el­len Sprach­ge­fühl ab­hän­gen, so­wie Vor­schlä­ge/Kom­men­ta­re zu Ver­ständ­lich­keit, Struk­tur, In­halt o. Ä. – so­mit Leis­tun­gen im Be­reich Lek­to­rat – sind von der Haf­tung aus­ge­nom­men. Sol­che Än­de­run­gen ver­ste­hen sich als Vor­schlä­ge und müs­sen vom Auf­trag­ge­ber/von der Auf­trag­ge­be­rin im­mer ab­schlie­ßend über­prüft und an­ge­nom­men oder ver­wor­fen wer­den. Für die in­halt­li­che Rich­tig­keit und Recht­mä­ßig­keit der be­ar­bei­te­ten Tex­te über­nimmt die Auf­trag­neh­me­rin kei­ne Haf­tung.

    Bei be­rech­tig­ten Be­an­stan­dun­gen ist der Auf­trag­neh­me­rin ei­ne an­ge­mes­se­ne Frist zur Nach­bes­se­rung ein­zu­räu­men. Er­folgt die Be­an­stan­dung der Män­gel nicht oder zu spät, gilt die Leis­tung als ak­zep­tiert.

    Wer­den die Män­gel in­ner­halb der an­ge­mes­se­nen Frist von der Auf­trag­neh­me­rin be­ho­ben, so hat der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin kei­nen An­spruch auf Preis­min­de­rung. Wenn die Män­gel­be­sei­ti­gung nicht er­folgt, be­steht für den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin An­spruch auf an­ge­mes­se­ne Min­de­rung des ver­ein­bar­ten Ho­no­rars. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che sind aus­ge­schlos­sen.

    Haf­tungs­be­schrän­kung/-aus­schluss

    Bei Auf­trags­er­tei­lung ist ge­nau de­fi­niert, in wel­chem Um­fang und mit wel­chen Ter­min­vor­ga­ben die Dienst­leis­tung er­fol­gen soll. Un­ge­nau­ig­kei­ten der Auf­trags­ge­stal­tung, die der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin al­lein zu ver­ant­wor­ten hat, ge­hen zu sei­nen/ih­ren Las­ten. Dies gilt eben­falls für den Ter­min­ver­zug, der durch ei­ne man­geln­de Zah­lungs­be­reit­schaft des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin und/oder die spä­te Zu­sen­dung der Tex­te/Da­tei­en durch den Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ent­steht.

    Scha­den­er­satz­an­sprü­che ge­gen die Auf­trag­neh­me­rin sind, so­fern nicht ge­setz­lich an­de­res zwin­gend vor­ge­schrie­ben ist, mit der Hö­he des Rech­nungs­be­tra­ges (net­to) be­grenzt. An­sprü­che Drit­ter kön­nen nicht gel­tend ge­macht wer­den. Aus­ge­nom­men von die­ser Be­schrän­kung des Scha­den­er­sat­zes sind Fäl­le, in de­nen der Scha­den grob fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich ver­ur­sacht wur­de.

    Scha­den­er­satz­an­sprü­che sind dann mit der Hö­he des Be­tra­ges be­grenzt, den die Ver­mö­gens­scha­den-Haft­pflicht­ver­si­che­rung im kon­kre­ten Fal­le er­setzt.

    Für die recht­li­che Zu­läs­sig­keit der In­hal­te der Tex­te/Da­tei­en ist aus­schlie­ß­lich der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ver­ant­wort­lich. Es wird vor­aus­ge­setzt, dass der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin im für die Dienst­leis­tung not­wen­di­gen Rah­men über die Nut­zungs­rech­te an den Do­ku­men­ten ver­fügt, die er/sie über­ge­ben hat.

    Für sach­li­che, fach­li­che oder in­halt­li­che Män­gel, die die Auf­trag­neh­me­rin nicht zu ver­tre­ten hat, wird nicht ge­haf­tet. Dies be­trifft An­ga­ben, die die Auf­trag­neh­me­rin nicht ken­nen und so­mit nicht prü­fen kann (bspw. Te­le­fon­num­mern, Prei­se, Adres­sen, Schreib­wei­sen von Ei­gen­na­men). Soll­te der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin ei­ne sol­che Prü­fung wün­schen, muss er/sie das vor Auf­trags­er­tei­lung von der Auf­trag­neh­me­rin aus­drück­lich ver­lan­gen.

    Ei­ne Haf­tung für ent­gan­ge­nen Ge­winn oder Fol­ge­schä­den be­steht nicht. Die Auf­trag­neh­me­rin haf­tet auch nicht für Ver­zö­ge­run­gen oder Aus­füh­rungs­män­gel, die durch ei­ne un­kla­re, un­rich­ti­ge oder un­voll­stän­di­ge Auf­trags­er­tei­lung ent­ste­hen.

    Die Auf­trag­neh­me­rin ver­pflich­tet sich, ge­mäß den ge­setz­li­chen Vor­ga­ben Da­ten und Da­tei­en des Auf­trag­ge­bers/der Auf­trag­ge­be­rin zu schüt­zen. Das Ri­si­ko der elek­tro­ni­schen Über­mitt­lung von Da­ten und Da­tei­en trägt al­ler­dings der Auf­trag­ge­ber/die Auf­trag­ge­be­rin. Die Auf­trag­neh­me­rin haf­tet nicht für Da­ten, die auf elek­tro­ni­schem oder pos­ta­li­schem Weg durch wi­der­recht­li­che Hand­lung Drit­ter in de­ren Hän­de ge­lan­gen oder nach der Über­mitt­lung Schä­den, Män­gel und Be­ein­träch­ti­gun­gen auf­wei­sen. Des Wei­te­ren aus­ge­schlos­sen ist ei­ne Haf­tung für Soft­ware­schä­den, die durch den Ge­brauch der Tex­te beim Auf­trag­ge­ber/bei der Auf­trag­ge­be­rin ent­ste­hen.

    Ver­trags­spra­che, Schrift­form

    Die Ver­trags­spra­che ist Deutsch.

    Sämt­li­che Än­de­run­gen und Er­gän­zun­gen die­ser AGB so­wie sons­ti­ge Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem Auf­trag­ge­ber/der Auf­trag­ge­be­rin und der Auf­trag­neh­me­rin be­dür­fen der Schrift­form.

    Er­fül­lungs­ort, Ge­richts­stand und an­wend­ba­res Recht

    Er­fül­lungs­ort für al­le Ver­trags­ver­hält­nis­se, die die­sen AGB un­ter­lie­gen, ist der Ge­schäfts­sitz der Auf­trag­neh­me­rin.

    Zur Ent­schei­dung al­ler aus die­sem Ver­trags­ver­hält­nis ent­ste­hen­den Rechts­strei­tig­kei­ten ist das am Sitz der Auf­trag­neh­me­rin sach­lich zu­stän­di­ge Ge­richt ver­ein­bart, so­fern nicht ge­setz­lich an­de­res zwin­gend vor­ge­schrie­ben ist. Es gilt das Recht der Re­pu­blik Ös­ter­reich.

    Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

    Die Un­wirk­sam­keit ein­zel­ner Be­stim­mun­gen die­ser AGB be­rührt die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im Üb­ri­gen nicht. Soll­te ei­ne Klau­sel un­wirk­sam oder un­durch­setz­bar sein oder wer­den, ver­pflich­ten sich bei­de Par­tei­en, die­se durch ei­ne recht­lich zu­läs­si­ge, wirk­sa­me und durch­setz­ba­re Klau­sel zu er­set­zen, die der wirt­schaft­li­chen In­ten­ti­on der zu er­set­zen­den Be­stim­mung am nächs­ten kommt.

    Schluss­be­stim­mun­gen

    Die Auf­trag­neh­me­rin be­hält sich vor, ih­re Ge­schäfts­be­din­gun­gen je­der­zeit zu ver­än­dern, an­zu­pas­sen und zu er­wei­tern.